Wer T-Shirts über Merch by Amazon verkauft, erreicht irgendwann den Punkt, Werbung zu schalten, um seine Verkaufszahlen zu erhöhen. Leider sind im T-Shirt Business die Margen nicht besonders hoch. Daher ist es schwierig, sinnvolle und profitable Werbemaßnahmen zu ergreifen.

Eine Möglichkeit, relativ kostengünstig Werbung für seine Produkte zu machen bietet Amazon selbst.

Amazon Advertising

Amazon Advertising ist eine Plattform von Amazon, die es Verkäufern ermöglicht ihre Produkte auf dem Amazon Marktplatz zu bewerben. Den Zugang zu dieser Plattform erhält man, als Merch by Amazon Verkäufer von Amazon selbst. Dieser Code ist notwendig, da normalerweise nur Amazon FBA Seller und Unternehmen, die ihre Produkte auf dem Marktplatz anbieten einen Amazon Advertising Account erhalten. Hat man diesen Code, kann man sich auf der Werbeplattform als Vendor anmelden. Es ist außerdem notwendig sich für jeden Marktplatz separat zu registrieren. Aktuell ist es leider so, dass Amazon keine neuen MBA-Verkäufer auf seinen Werbeplattformen annimmt. (Stand: März 2020)

Hat man jedoch ein Werbekonto, kann man seine Produkte bewerben. Die sinnvollste Werbemöglichkeit für MBA sind die Sponsored Products. Diese Anzeigen erscheinen dann als „klassische“ Produkte in den Suchergebnissen, oder auf Produktdetailseiten.

sponsored product ads amazon

Automatische und Manuelle Ausrichtung

Grundsätzlich gibt es zwei Unterschiede zwischen den Sponsored Product Ads. Die automatische Ausrichtung und eine manuelle. Bei Anzeigen mit einer automatischen Ausrichtung entscheidet der Amazon Algorithmus, bei welchen Keywords die Anzeige ausgespielt werden soll. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie Zeit spart, da keine Keywords recherchiert werden müssen, unter denen Anzeige laufen werden soll. Andererseits wird das Produkt möglicherweise dort ausgespielt, wo es keinen Sinn ergibt.

Bei der manuellen Ausrichtung hingegen legt man selber fest, unter welchen Keywords die Werbung angezeigt werden soll. Indem man beim Erstellen der Kampagne eine Liste mit Keywords hinterlegt. Hier kann auch das Gebot für den maximalen Klickpreis bei jedem Keywords individuell festgelegt werden. Bei den automatischen Anzeigen hinterlegt man nur ein maximal Gebot für die Kampagne.

Welche Strategie ist die bessere? Ich persönlich habe mit beiden Möglichkeiten gute Erfahrungen gemacht. Für ein einzelnes Produkt eignen sich die manuellen Sponsored Product Ads mehr, da man das Produkt gezielt für Keywords platzieren kann. Möchte man allerdings alle Produkte aus einer Nische bewerben, ist die automatische Ausrichtung empfehlenswert.

Der richtige Klickpreis

Die Anzeigen sind natürlich nicht kostenlos. Für jede Kampagne wird ein Tages Budget festgelegt. Ist dieses erreicht, werden die Kampagnen nicht weiter ausgespielt. Im vergleich zu anderen Plattformen, wie Facebook, ist die Werbung relativ günstig. Bereits Tagesbudgets von 5 Euro werden kaum aufgebraucht.

Bezahlt wird erst, sobald die Anzeige angeklickt wird.  Daher spricht man hier auch von Cost-Per-Click (CPC). Wie hoch der Preis für einen Klick ist, hängt davon ab, wie viel Wettbewerb um das jeweilige Keyword herrscht und wie viel man bereit wäre für einen Klick zu bezahlen. Dabei ist es wichtig, dass man die Funktion „Dynamische Gebote – nur Senken“ verwendet. Das bedeutet, dass der Klickpreis immer nur so teuer wie nötig ist. Ist man z.B. bereit 50 Cent für einen Klick zu bezahlen, aber der teuerste Klick nur 17 Cent kosten würde, zahlt man auch nur 17 Cent.

Es gibt keine Formel für das richtige Maximalgebot, da es sich für jede Nische und für verschiedene Keywords unterscheidet. Hier empfiehlt es sich, verschiedene Gebotsstrategien auszuprobieren. Die erstellten Kampagnen lassen sich natürlich auch jederzeit anpassen und optimieren.

Fazit

Amazon Advertising ist eine gute Möglichkeit Werbung für Merch by Amazon T-Shirts zu machen. Wenn man sich mit der Funktionsweise der Plattform etwas auseinandergesetzt hat, können damit viele neue Verkäufe gemacht werden. Wichtig ist nur, dass die Kosten-Umsatz-Relation nie höher als der Anteil der eigenen Umsatzbeteiligung ist. Wer diesen Grundsatz beachtet, kann keinen Verlust durch geschaltete Werbung machen.

Merch by Marcel newsletter Teaser

MERCH BY AMAZON NEWSLETTER

Jetzt abonnieren und gratis Retro Backgrounds sichern!

 15 Retro-Background Vektoren
 Kein Beitrag verpassen
Tipps & Tricks
Jederzeit kündbar

 

Teilen: